Zementestriche

Zementestriche bestehen aus Estrichkies 0/8 mm, Zement und Wasser. Der Zementestrich wird mittels einer Estrichpumpe angemischt und in die Bauten gepumpt. Hier wird dieser eingebracht, abgezogen und geglättet. Es kann ein Zusatzmittel zur Beschleunigung der Trocknungszeit beigemischt werden.
Überwiegend werden Zementestriche im Wohnungsbau eingesetzt, sind aber auch für Industrie- und Gewerbebauten geeignet.
Der Zementestrich kann bis zu einer Dicke von 8 cm eingebaut werden. Bei höheren Aufbauten, kann man mit Dämmung ausgleichen. Ist dies nicht möglich, kann der Estrich auch in zwei Lagen eingebaut werden.
Hauptsächlich werden Zementestriche als schwimmende Estriche oder Heizestriche eingebaut. Schwimmende Zementestriche haben keine direkte Verbindung zur Wand und anderen aufgehenden Bauteilen, da der Estrich mit einem Randstreifen abgestellt wird. Heizestriche werden auf Dämmung mit darauf verlegter Fußbodenheizung eingebaut und sind ebenfalls schwimmende Konstruktionen.
Verbundestriche hingegen haben eine direkte Verbindung zum vorhandenen Untergrund und zu den Wänden. Der Untergrund wird kugelgestrahlt bzw. angefräst, eine Haftbrücke aufgetragen und darauf wird der Verbundestrich, ohne Randstreifen, eingebaut.